EOS: Der Künstlergarten
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EOS: Der Künstlergarten

Der Amerikanische Impressionismus orientierte sich an französischen Vorbildern wie Renoir und Monet, ging jedoch schon bald seine eigenen Wege. Über einen Zeitraum von 30 Jahren enthüllte diese Stilrichtung ebenso viel über die amerikanische Nation, wie über deren Kunst als kreatives Kraftwerk.

Die Geschichte ist natürlich eng verknüpft mit der Liebe zu Gärten und dem Wunsch, die Natur inmitten der schnellen Urbanisation des Landes zu bewahren. Mit dem epochalen Sprung Amerikas von einem Bauernstaat zu einem Land der Fabriken, schufen Amerikas Impressionismus-Pioniere eine reichhaltige Bildsprache, mit der sie die Geschichte einer Ära erzählten.

Gleichzeitig erwuchs mit dem Aufstieg weit verbreiteter Magazine auch die Idee zu gärtnern als Pfad zur spirituellen Erneuerung in all der industriellen Fäulnis, sowie die Überzeugung, Künstler sollten in unberührten Landschaften arbeiten.

Der Film basiert auf der immens populären Wanderausstellung „The Artist’s Garden: American Impressionism and the Garden Movement, 1887–1920“, die an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts startete und im Florence Griswold Museum in Old Lyme, Connecticut endete.

Gedreht in Ateliers, Gärten und an wohlgehüteten Originalschauplätzen im Osten der USA, Großbritannien und Frankreich, ist dieser fesselnde Film ein wahrhaftes Fest für die Augen.


Dokumentarfilm
UK, 2016
FSK: 12
Regie: Phil Grabsky
Darsteller: Dokumentarfilm
Filmstart: 11.05.2017

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